7 Wege wie Du die Absprungrate auf deiner Webseite verringern kannst

Stammkunden sind das A und O eines erfolgreichen Unternehmens – online ebenso wie offline. Um diese auch zu generieren und nicht hinnehmen zu müssen, dass die User deiner Website oder deines Blogs diese nach wenigen Sekunden wieder verlassen, solltest du die sogenannte Bounce Rate kennen und optimieren.

Gemeint ist damit die Absprungrate, der schlimmste Feind der Conversion auf deiner Seite. Sie gibt an, wie viel Prozent deiner Besucher deine Seite bereits nach dem Besuch der Einstiegsseite wieder verlassen. Ein Bereich von unter 50 Prozent ist dabei durchaus in Ordnung. Es gibt sieben einfache Wege, wie du deine Besucher auf deiner Seite hältst und sie zum Weiterklicken animierst.

1. Optik und Gefühl müssen passen

Sowohl Aussehen als auch Handhabung der Website sollte den üblichen Gepflogenheiten der User entsprechen. Der Besucher muss tatsächlich finden, was er sucht – und zwar einfach und schnell. Damit ist klar, dass das Look and Feel eine der wichtigsten Faktoren ist, die du zur Optimierung der Absprungrate heranziehen musst. Ansprechendes Design, aber auch augenfreundliche Farben und möglichst wenig Animationen sind ebenso entscheidend wie eine gut lesbare Schriftart und -Größe sowie eine intuitive Menüführung.

2. Ablenkungen vermeiden

Stimmt das Look and Feel, geht’s darum, den Besucher vor Übertreibung zu bewahren. Websites, die überfüllt sind mit Werbeanzeigen oder Pop-ups und Angeboten bzw. Links wirken überladen und schrecken die Besucher eher ab. Und wenn sie nicht unverzüglich sehen, wonach sie suchen, werden sie die Seite wieder verlassen. Im Übrigen gilt auch aus SEO-Gründen, dass du Werbung immer nur sparsam einsetzen solltest. Seit dem Page Layout Algorithmus-Update bei Google musst du bei einer Seite mit viel Werbung mit Rankingeinbußen rechnen.

3. Lesbarkeit ist wichtig

Dein Inhalt auf der Seite muss nicht nur gut und einzigartig sein, er sollte auch lesbar sein. Das heißt, sorge für Abwechslung für die Augen und eine gute Struktur beim Text. Absätze, Zwischenüberschriften aber auch Grafiken und Listen sowie Videos und eingearbeitete Statistiken lockern auf und sorgen für einen angenehmen Lesefluss. Damit wird wieder genau das dargestellt, wonach der Leser sucht.

4. Keywords richtig optimieren

Neben dem Look and Feel und der Lesbarkeit des Textes auf deiner Seite solltest du auch auf Longtail-Keywords achten. Auch die Kunden, die mittels dieser Langversion der Keywords suchen, sind meist die besseren Kunden. Denn diese wissen bereits ganz genau, wonach sie suchen und werden auf deiner Seite bleiben, wenn sie finden, was sie benötigen.

5. Fachbegriffe und Abkürzungen auch für Laien verständlich machen

Abkürzungen und Fachbegriffe solltest du im Text auf deiner Seite immer erklären. Auch wenn sich deine Stammleser bereits perfekt zurecht finden, solltest du auf Neulinge gut eingehen. Am besten wäre es ohnehin, du legst ein für dein Fachgebiet entsprechendes Glossar an die Seite.

6. Intern verlinken

Interne Verlinkungen, die wirklich gut gesetzt sind, bringen den Leser dazu, mehr Zeit auf deiner Seite zu verbringen. Vor allem Smart SEO-Links, die automatisch verlinken oder das Plugin Contextual Related Posts ist sehr zu empfehlen. Zusätzlich solltest du Phrasen nutzen wie “Lesen Sie auch….” oder aber “Weitere Infos finden Sie unter…”

7. Für mobile Endgeräte optimieren

Wichtig zur Minimierung der Absprungrate ist Responsivität. Wenn du dir die Statistik über deine Besucher ansiehst, wirst du feststellen, dass einige inzwischen mittels mobiler Endgeräte zugreifen. Damit wird eine responsive, also eine sich anpassende Website, immer wichtiger. Hier kannst du auf entsprechende Plugins zurückgreifen oder aber du setzt gleich auf ein responsives Design deiner Website.

FAZIT

Zusammenfassend muss festgestellt werden, dass zur Verbesserung der Absprungrate intensive Spurensuche notwendig ist. Optimierungen wie genannt, tragen dazu bei, die Rate nach und nach zu senken. Wenn du hier regelmäßig die Werte überprüfst und Verbesserungen vornimmst, wirst du am Ende eine deutliche Senkung feststellen. Im Übrigen solltest du wissen, dass auch deine Stammleser, die nur kurz auf deiner Seite nach Aktuellem suchen und die Website danach wieder verlassen, statistisch in der Absprungrate erfasst werden. Hier hilft es, wenn du bei Google Analytics eine entsprechende Einstellungsänderung vornimmst, und damit nur Besucher erfasst werden, die weniger als 10 Sekunden auf deiner Seite geblieben sind. So wird die Statistik aussagekräftig und du kannst dich an die Optimierung deiner Seite machen, um die Anzahl der Absprünge deiner Besucher weiter vorantreiben.