7 Artikeltypen, um Deinen Blog Traffic zu steigern

Stagnierende oder gar zurückgehende Trafficzahlen sind ein Problem, mit dem sich viele Blogbetreiber früher oder später befassen müssen. Nach einem monatelangen Aufwärtstrend geht es schlichtweg nicht mehr weiter.

Glücklicherweise gibt es eine simple Lösung: Artikel erstellen, die Traffic einbringen.

Diversifiziere Deine Inhalte

Welche Art von Inhalte erstellst Du? Viele Webseiten geben sich damit zufrieden, simple Artikel zu schreiben. Das sorgt nicht nur für Langeweile bei den Lesern, sondern die genannte Flaute bei den Besucherzahlen trifft auch ein.

Ein Artikel kann weit mehr als nur ein simpler Text sein. Orientiere Dich an den nachfolgenden Artikeltypen, um Abwechslung in Deinen Content zu bringen. Setze diese Artikeltypen bei dir um, damit du deinen Blog Traffic erhöhen kannst.

1. Listen

Der Name sagt es schon: Listen sind eine Ansammlung von Informationen sowie Tipps und Tricks zu einem bestimmten Thema – also genau das, was dieser Artikel repräsentiert.

Damit diese Form von anderen Artikeln abgegrenzt werden kann, musst Du bei der Überschrift großen Wert auf die Formulierung legen.

Sehr gut kommen Listen an, bei denen X bestimmte Punkte genannt werden, zum Beispiel:

  • Wie Du mit diesen 10 Tricks mehr Traffic generierst.
  • 8 Insider-Tipps, die Deinen Traffic erhöhen.
  • Kennst Du schon diese 7 Möglichkeiten, um Deinen Blog-Traffic zu steigern?

Interessant ist das dritte Beispiel, weil es sich um eine Fragestellung handelt – diese macht den Leser kurios und lädt ihn praktisch dazu ein, den Artikel zu lesen und am Ende einen Kommentar zu hinterlassen.

Listen-Artikel sind aus dem Grund zu empfehlen, weil sie leicht zu erstellen sind, zu praktisch jedem Thema passen und bei Lesern sowie Webmastern gut ankommen. Mit etwas Glück wird der Artikel oft verlinkt, wodurch der Traffic natürlich steigt.

2. Roundups

Das World Wide Web besteht aus Millionen von Webseiten. Leider arbeiten zu wenige Menschen zusammen oder stützen sich auf die Arbeit ihrer Kollegen. Bei Roundup-Artikeln ist genau das gewünscht.

Man sucht Webmaster, die in derselben Nische tätig sind, und bietet ihnen an, eine oder mehrere Fragen zu demselben Themengebiet zu beantworten.

Angenommen es geht um das Thema dieses Artikels: Frage verschiedene Webmaster, welchen Tipp sie haben, um mehr Traffic zu generieren. Die Antwort der Persönlichkeiten packst Du in einen Roundup-Artikel.

Verlinkungen sind in solchen Fällen sehr gewünscht, im Regelfall erhältst Du auch einen Backlink zurück, da die Webmaster mit Sicherheit Deinen Artikel auf ihrer Webseite nennen werden.

 

3. Mehrteilige Artikel

Um Besucher langfristig zu fesseln und an Deine Webseite zu binden, musst Du ihnen regelmäßig spannende Inhalte bieten. Damit sie garantiert zurückkehren, kannst Du Artikelserien verwenden.

Im Grunde behandelst Du ein ausführliches Thema und teilst es in mehrere Texte auf; dies funktioniert auch sehr gut mit Anleitungen.

Der Vorteil: Wer an einem Thema Interesse hat, kehrt jedes Mal zurück, wenn der nächste Teil ansteht.

Wichtig: Informiere Deine Leser, wann der nächste Artikel in der Serie erscheinen wird. Noch besser: Informiere sie automatisch, indem Du Deine Leser aufforderst, sich bei Deinem Newsletter anzumelden.

Artikelserien sind immer eine gute Wahl, wenn ein Thema sehr viel Stoff hergibt und Du einen einzigen Artikel nicht zu sehr in die Länge ziehen möchtest. Die Aufteilung wirkt sich positiv auf den Lesefluss aus, da Dein Text nicht zu lang wird und Du dadurch riskierst, den Leser zu langweilen.

4. Fallbeispiele

In puncto Mehrwert übertrumpft nichts die Fallbeispiele (auch Case Studies genannt). Im Rahmen dieser Praxisbeispiele wird die Theorie mit der Praxis kombiniert, was dem Leser natürlich sehr gefällt. Einerseits erhält er wertvolle Informationen, andererseits verdeutlichst Du Deinen Lesern, dass Du ein Experte auf Deinem Gebiet bist.

Zugegeben: Fallbeispiele sind die mit Abstand aufwendigsten Artikel, die Du schreiben kannst. Dennoch lohnt es sich der Aufwand. Verfasse zum Beispiel einen Artikel über Deine Praxiserfahrung beim Trafficaufbau, nenne konkrete Zahlen und Tipps, wie Du Dein Ergebnis erzielt hast.

5. Ein Blick hinter die Kulissen

Der fünfte Artikeltyp passt nicht zu jeder Webseite, sondern nur dort, wo eine persönliche Nähe zum Leser gewünscht wird. Beim Blick hinter die Kulissen wird Lesern gezeigt, was sich beim Webmaster genau abspielt; das kann privater oder professioneller Natur sein – das musst Du selbst entscheiden.

Einige Anregungen:

  • Du hast einen neuen Dienst zur Überwachung Deiner Webseite getestet und berichtest darüber.
  • Du hast über eine neue Möglichkeit zur Trafficgenerierung gelesen und probierst diese nun aus.
  • Du berichtest über den Relaunch Deiner Webseite.

6. Interviews

Das Interview ähnelt dem Roundup-Artikel, hat aber natürlich eine andere Aufmachung. Interviewt wird meist nur eine Person; Du stellst ihr viele Fragen zu einem oder mehreren Themen und der gesamte Text ähnelt eher einem Gespräch.

Nichtsdestotrotz bleibt derselbe Vorteil: Interviews sind gerne gesehen, werden häufig verlinkt und bringen Dir Besucher.

7. Liveberichte

Der letzte Artikeltyp passt wiederum nur in bestimmten Situationen: Er setzt natürlich ein Live-Event voraus, zum Beispiel die Vorstellung eines neuen Smartphones.

Im Grunde bloggst Du live, was Du bei dem Event miterlebst, lädst Bilder und Videos hoch und interagierst mit Deinen Besuchern auf Social-Media.

Durch die Aktualität des Themas ist das Potenzial dieses Artikeltyps groß, jedoch ist auch der Aufwand recht hoch.

Fazit: Verschiedene Artikeltypen bringen Abwechslung ins Spiel

Wähle mehrere der sieben genannten Artikeltypen, um auf Deiner Webseite Abwechslung in Deinen Content zu bringen. Sie alle bringen Dir neue Besucher; wenn die Inhalte stimmen, kehren sie sogar regelmäßig zurück.